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Neuseeland Slang

Englisch trifft Maori

Bei einer Reise nach Neuseeland sammelt man viele Eindrücke von Gebräuchen und Traditionen, die sich oftmals stark von europäischen Gepflogenheiten unterscheiden. Das gilt auch für die Sprache. Wenn du einen Work & Travel Aufenthalt in Neuseeland planst, ist gutes Englisch eine Grundvoraussetzung. Du wirst jedoch bald feststellen, dass neuseeländisches Englisch zum erlernten Schulenglisch einige Unterschiede aufweist. Der Slang ist eigenwillig und für das ungeübte Ohr manchmal geradezu unverständlich. Der Neuseeland Slang ähnelt in mancher Hinsicht dem australischen Englisch und im Laufe der Jahrhunderte haben sich eigene Begriffe gebildet, die von der Ausdrucksweise in Großbritannien oder den USA zum Teil stark abweichen. Auch Wörter aus der Sprache der Maori haben ihren Weg in den täglichen Sprachgebrauch gefunden. Wenn du deine Backpacking-Tour durch Neuseeland planst, ist es deshalb eine gute Idee, dich vorher schon einmal über die Eigenarten des Neuseeland Slangs zu informieren.

Neuseeländischen Slang vor der Reise erlernen

Schon vor deiner Work & Travel Reise nach Neuseeland kannst du einige Slang-Begriffe erlernen, sodass es dir vor Ort leichter fällt, dich zu verständigen. Bezüglich der Aussprache lassen sich regionale Unterschiede feststellen: In den großen Städten ist das Englisch der Bevölkerung zum größten Teil sehr leicht zu verstehen, oftmals sogar besser als in den USA.

Kommt man jedoch in ländlichere Regionen, so ist der Neuseelang Slang ausgeprägt; zum Teil wird auch Maori gesprochen, das heute die zweite Amtssprache des Landes ist. Im Internet findest du verschiedene Seiten, auf denen du dich über idiomatische Wendungen des Neuseeland Slangs informieren kannst. Auf YouTube ist es auch möglich, Videos in neuseeländischer Sprache anzusehen, die es dir ermöglichen, ein Ohr für die Sprechweise zu entwickeln. Nicht nur wirst du dadurch mit dem Slang schon einmal vertraut, sondern erhältst auch das nötige Selbstvertrauen, um mit den Einheimischen zu sprechen.

Die Hauptmerkmale der neuseeländischen Sprache

Schon früh wurden verschiedene Begriffe aus der Maori-Sprache übernommen, besonders für Tiere, Pflanzen und Orte, für die es im Englischen keinen Namen gibt. Vor allem auf der Südinsel Neuseelands ist auch ein starker Einfluss von irischem und schottischem Sprachgebrauch bemerkbar, der sich auf die starke Einwanderung aus diesen Ländern in die betreffende Region Neuseelands zurückführen lässt.

Im Bezug auf die geschriebene Sprache richtet sich das neuseeländische Englisch zum größten Teil nach dem britischen Englisch. Amerikanismen in der Schreibweise, wie beispielsweise „color“ statt „colour“ oder „thru“ anstelle von „through“, haben sich bisher nur wenig durchgesetzt. Seit dem Jahr 1998 ist ein Wörterbuch der neuseeländischen Sprache erhältlich, das dir bei deinem Work & Travel Aufenthalt von großem Nutzen sein kann.

Unterschiedliche Aussprache beim Neuseeland Slang

Bei der Aussprache gibt es gewisse Unterschiede zum Schulenglisch. Dabei werden besonders die Vokale oft verändert und länger gezogen als beim britischen Englisch. So hört sich das Wort „pen“ im neuseeländischen Englisch eher wie „pin“ an, während „pin“ zu „pun“ wird. Es gibt auch auf Neuseeland selbst einige Abweichungen im Akzent. In manchen Landesteilen klingen verschiedene Wörter oft gleich, was recht verwirrend sein kann. So hören sich „chair“ und „cheer“ sowie „fairy“ und „ferry“ durch den langgezogenen Vokal oft identisch an. Bei vielen Worten wird im Neuseeland Slang auch gerne ein zusätzlicher Vokallaut eingefügt. So wird beispielsweise „gown“ wie „gowen“ ausgesprochen und „thrown“ wie „throwen“. Eine weitere Eigenart des Neuseeland Slangs ist die Tatsache, dass viele Neuseeländer die Stimme zum Ende des Satzes heben und oft auch noch ein viel verbreitetes „eh“ an das Satzende hängen. Deshalb klingen zahlreiche Sätze oft wie Fragen. Im Internet kannst du verschiedene Hörproben finden, die dir dazu Beispiele bieten. Im Allgemeinen ist es leicht, sich an den Neuseeland Slang zu gewöhnen, wenn man erst einmal die grundsätzlichen Unterschiede erfasst hat.

Neuseeländische Ausdrücke, die man kennen sollte

Wenn du nach Neuseeland reist, ist es hilfreich, wenn du schon einige der wichtigsten Ausdrücke kennst. Auf diese Weise klappt die Verständigung vom ersten Augenblick an und du kannst die Feinheiten der neuseeländischen Sprache während deines Aufenthalts erlernen.

  • Während man mit den Begrüßungsformeln wie „Hi“ oder „Hello“ natürlich gut verstanden wird, werden im Land jedoch auch oft Maori-Worte benutzt: „Kira ora“ ist das Grußwort, das fast immer passt und „Guten Tag“ oder „Hallo“ bedeutet. Beim Abschied hingegen sind „Haere ra“ oder auch „Ka kite ano“ die gebräuchlichsten Wörter.
  • Auch um Dank auszusprechen, solltest du dich gleich an den Neuseeland Slang gewöhnen. „Danke“ heißt „Cheers“ oder auch „Cheers mate“ ("Danke, Kumpel") und wird zu jeder Gelegenheit, beispielsweise auch beim Aussteigen aus dem Bus, angewendet.
  • Badeanzüge und Bikinis werden generell als „togs“ bezeichnet und „jandals“ sind die Flip-Flops, die in Neuseeland zu jedem Anlass getragen werden.
  • Auch einige Wörter aus dem kulinarischen Bereich solltest du kennen. Für Eisliebhaber ist zum Beispiel „Hokey Pokey“ ein wichtiges Wort, da es das Eis bezeichnet, das es in Neuseeland und in Australien gibt. Das Abendessen wird generell als „tea“ bezeichnet und das Frühstück heißt in Neuseeland „Brekkie“. Die beliebten "Fish & Chips“, die man aus England kennt, werden in Neuseeland „Shark & Tatties“ genannt und bei einer lokalen Spezialität, den „Mountain Oyster“, handelt es sich keineswegs um Austern, sondern um Hammelhoden.
  • Wenn du zur Toilette möchtest, erkundigst du dich, wo die „dunny“ zu finden ist, und wenn man dir antwortet, dass es nur ein „longdrop“ gibt, so bereite dich auf ein Plumpsklo vor.

Mit solchen und anderen Ausdrücken gewappnet, fällt es dir beim Backpacking leicht, dich überall zu verständigen. Die Neuseeländer sind generell ein freundliches Volk mit einem großen Sinn für Humor. Solltest du wirklich einmal nicht wissen, was gemeint ist, erklärt man dir die typischen Begriffe gern. So lernst du auf deiner Reise jeden Tag ein paar neue Wörter hinzu und sprichst bald wie ein echter Kiwi.

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