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20 Tipps für Japanreisende

Part 2

Teil 1 noch nicht gelesen? Hier geht's los mit den 20 Tipps für Japanreisende.

11| Japaner sind unglaublich humorvoll

Die Japaner sind vor allem als höfliche, gastfreundliche Menschen bekannt. Daneben assoziiert man ebenfalls eine hohe Arbeitsmoral mit der japanischen Gesellschaft. Was man vielleicht manchmal vergisst ist, dass die Japaner auch unglaublich lustige Menschen sind, die, obwohl sie viel arbeiten und spät nach Hause kommen, immer noch Zeit für ein Bierchen oder gutes Essen haben. Bei Treffen mit Freunden wird viel gelacht, viel Unsinn gemacht und man merkt, die Japaner haben Humor. Dazu kommt, dass sie sich selbst nicht zu ernst nehmen und auch mal Witze auf ihre eigenen Kosten machen. Gerne geht man zum Karaoke, gibt Songs zum besten, deren Text man eigentlich nicht kennt und freut sich darüber, dass alle mitsingen und -lachen.

12| Kurioses Touristenziel: Die Katzeninsel

Auf der kleinen Halbinsel Aoshima in der Präfektur Miyazaki leben über 120 Katzen. Das klingt erst einmal gar nicht so dramatisch. Wenn man jedoch bedenkt, dass die Zahl der Menschen, die in deinem kleinen Dorf auf der Insel lediglich 22 beträgt, verändert sich das Bild. Die Insel ist aufgrund der vielen Katzen zu einem echten Touristen Highlight geworden. Menschen kommen, um die Katzen zu sehen und sie zu füttern. Wie es zu der Katzenbevölkerung kam? Ursprünglich waren die Katzen auf die Insel gebracht worden, um Mäuse zu jagen. Da sie auf Aoshima jedoch keine natürlichen Feinde vorfanden, vermehrten die Katzen sich zusehends. Zwar freuen sich die auf Aoshima verbliebenen Einheimischen über die Besucher, die Vermehrung der Katzen soll nun aber ein wenig eingedämmt werden. Wenn ihr auf Kyushu unterwegs seid, dann stattet der Katzeninsel Aoshima doch mal einen Besuch ab.

>> Schau dir hier ein Video der Katzeninsel auf FAZ.de an

13| Tokio ist nicht so “busy”, wie man glaubt

Wer an Tokio denkt, der denkt auch automatisch an große Menschenmassen und übervolle U-Bahnen. Bilder der großen Shibuya Kreuzung oder die der Männer mit weißen Handschuhen, die ab und zu Menschen in die Bahnen drücken erwecken diesen Eindruck. Tatsache ist, dass die große Shibuya Kreuzung als einer von Tokios beliebtesten Orten definitiv sehr belebt ist. Das trifft jedoch vor allem zu gewissen Stoßzeiten zu. Morgens und abends, wenn die Menschen auf dem Arbeitsweg sind und oder nach der Arbeit mit Freunden und Familie verabreden. Zu allen anderen Tageszeiten befinden sich zwar immer noch recht viele Menschen in Shibuya, jedoch nicht so viele, dass es unangenehm werden würde. Das gleiche gilt auch für die Bahnen in Tokio. Solange man nicht zu den Pendlerzeiten fährt, kann es sogar gut sein, dass man auch noch einen Sitzplatz bekommt. Tokio ist natürlich vor allem rund um die großen Bahnhöfe, wie Shibuya, Shinjuku und Tokyo Station sehr busy. Im Rest der Stadt verteilen sich die Menschen so, dass man eigentlich gar nicht das Gefühl hat auf engstem Raum mit über 10 Millionen von ihnen zu existieren.

14| Die japanische Küche ist vielseitig und erfinderisch

Wenn man von einer Japanreise zurückkehrt, bekommt man Fragen gestellt wie “Und? Was hast du da gegessen? Reis und Fisch?”. Ja, man wird Reis und auch Fisch gegessen haben. Darüber hinaus gibt es aber noch so viele andere Köstlichkeiten. Es lohnt sich in Japan viele Restaurants und ihre speziellen Gerichte zu testen. Am besten lässt man sich von seinen japanischen Freunden ein paar Tipps geben oder nimmt sie direkt mit, denn sie wissen meist, wo das Essen gut ist. Japan ist auch wahnsinnig “Up-To-Date” was die internationale Küche betrifft. Man findet neben den traditionellen Restaurants, die Okonomiyaki, Ramen oder Sushi Variationen anbieten auch vegane und macro – biotische Restaurants. Das Faszinierende jedoch ist, dass es in Japan eigentlich überall schmeckt. Ob Ramen für 250 Yen oder ein 3-Gänge Menü im Sternerestaurant, das Essen ist immer mit viel Mühe und Liebe zubereitet. Und genau so schmeckt es auch.

Ramen, die bekannte Nudelsuppe aus JapanJapanisches Eis mit Mochi

15| Abwechslungsreiches Klima

Da sich die japanische Inselkette über viele hundert Kilometer von Norden nach Süden erstreckt, ist auch das Klima in den verschiedenen Regionen sehr unterschiedlich. Auf der nördlichen Insel Hokkaido ist es dementsprechend kühler und im Winter ist hier, im Gegensatz zu Okinawa, mit viel Schnee zu rechnen. Auch in den restlichen Teilen von Japan kann es Schnee geben. Die Wahrscheinlichkeit nimmt jedoch ab, je weiter südlich man reist. Die südlichsten Inseln Japans, die Nansei Inseln im Pazifik, zu denen auch Okinawa gehört, sind für ihre milden Winter bekannt. Im Sommer wird es vor allem hier, aber auch im Rest von Japan sehr heiß. Auch die Luftfeuchtigkeit ist sehr hoch, was manche Touristen nicht erwarten. Im Herbst wird es dann kühler, die Blätter der Bäume färben sich in orangefarbene und rote Töne. Im Gegensatz zum Abblühen des Herbstes steht der Frühling mit dem Kirschblütenfest. Japans Klima hält also nicht nur unterschiedliche Temperaturen, sondern auch ganz verschiedene Kulissen für seine Besucher bereit.

16| In Japan wird in vielen Restaurants geraucht

Während Rauchen bei uns mittlerweile in vielen Restaurants und Cafés verboten oder in eine Art Raucherbereich abgewandert ist, wird in Japan noch gerne mal nach dem Essen geraucht. In vielen Restaurants in Japan findet man Aschenbecher auf den Tischen vor. Hier handelt es sich oft um traditionelle Gaststätten und japanische Kneipen. In modernen Cafés und Bistros gibt es jedoch häufig einen Raucherbereich. Hier befinden sich die Aschenbecher meistens auf den Tischen, die im Sommer draußen vor den Cafén stehen. Was das Rauchen angeht befindet sich die japanische Gesellschaft zurzeit in einem Wandel. Es wird häufiger darauf geachtet das Rauchen auf bestimmte Bereiche zu begrenzen.

17| Als Vegetarier oder Veganer in Japan: es geht, irgendwie…

Während es vor drei Jahren noch sehr sehr schwierig war als Vegetarier etwas zu Essen zu finden, das ein wenig mehr Substanz hatte, als Reis und Gemüse, so hat sich die Lage mittlerweile gebessert. Viele ausländische Besucher kommen als Vegetarier nach Japan. Es hat sich eine gewisse Nachfrage nach Gerichten ohne Fleisch entwickelt. Die Japaner respektieren, wenn ein ausländischer Gast vegetarische Gerichte bevorzugt. Auch vegane Cafés und Restaurants gibt es mittlerweile in Japan. Vegetarische Gerichte bekommt man in der Regel in jedem Restaurant auf Nachfrage. Bei veganen Gerichten muss man meistens ein spezielles Restaurant besuchen. Zwar ist es in Japan noch immer leichter nicht-vegetarische Gerichte zu bekommen, die Möglichkeit sich vegetarisch und vegan zu ernähren ist jedoch mittlerweile deutlich einfacher geworden. Unser Tipp: lade dir die kostenlose App HappyCow herunter. Mit ihr findest du überall auf der Welt vegane und vegetarische Restaurants in deiner Nähe.

18| Komplimente werden zurückgewiesen

In Japan werden wahnsinnig gerne Komplimente gemacht. Wenn man als ausländischer Besucher die japanische Sprache lernt, wird man oft hören, wie gut man sie doch schon beherrsche. Auch wenn das noch nicht so ganz stimmt, die ermutigenden Komplimente bekommt man weiterhin zu hören. Macht man einem Japaner ein Kompliment, wird dieses meistens mit einem “Ach nein, das stimmt nicht” oder “Nein, nein” abgetan. Hier braucht man sich keinesfalls zurückgewiesen fühlen. In Japan gilt es nämlich als höflich Komplimente zurückzuweisen. Wenn du also das nächste Mal ein Kompliment in Japan bekommst, wäre es höflich sich bescheiden zu zeigen. Um das zu erreichen, weist man das Kompliment unter Ausführung einer vor dem eigenen Gesicht wedelnden Geste mit der Hand ein wenig beschämt zurück.

19| Trennung von Arbeit und Privatleben

Da man in Japan während der Arbeitszeiten viel beschäftigt ist und dort sein Gesicht wahren muss, um als kompetenter Mitarbeiter zu gelten, lernen sich die Mitglieder einer Firma oder Agentur gerne nach der Arbeit bei einem Bier oder gutem Essen besser kennen. Bei solchen Anlässen wird vor allem gerne Bier getrunken, denn das lockert schnell ein wenig die Stimmung. Kein Bier zu mögen gilt in Japan eher als ungewöhnlich. Wichtig zu wissen, wenn man in Japan arbeiten möchte ist, dass diese Form von Miteinander in japanischen Firmen sehr erwünscht ist. Man trifft sich nach der Arbeit, um sich in einem anderen Kontext besser kennenzulernen und sich zu unterhalten. Eine so starke Trennung von Arbeits- und Privatleben, wie bei uns, kennen die Japaner eigentlich nicht.

20| Kleine Orte mit großem Charme

Wer nach Japan reist, der möchte vor allem die großen Metropolen Tokio, Kyoto und Hiroshima sehen. Es stimmt, die großen Städte in Japan haben wahnsinnig viel zu bieten. Das gleiche gilt jedoch auch für die kleinen Ortschaften in Japan, die mit gutem Essen, lieben Menschen und niedlichen kleinen Häusern überzeugen können. Während manche der Kleinstädte in Japan natürlich eher unspektakulär sind und es dort nicht allzu viel zu sehen gibt, haben manche wahre Schätze vorzuweisen. Da wäre zum Beispiel der kleine Ort Yufuin in der Präfektur Oita auf der südlichen japanischen Insel Kyushu. Hier findet man nicht nur eine japanische Kleinstadtidylle, sondern auch ein Rietdachdörfchen mit kleinen Geschäften und leckerem Essen. In den Geschäften werden japanische Handwerksartikel, wie Töpferware, Porzellan und Holzschnitzerein verkauft. Dazwischen findet man Street Food Stände mit Takoyaki oder anderen japanischen Köstlichkeiten. Besondere Kleinstädte findet man in Japan an vielen Stellen. Einfach mal das Internet, den Reiseführer oder Freunde befragen.

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