Wir verwenden Cookies, um die Dienste ständig zu verbessern und bestimmte Features zu ermöglichen. Indem Sie hier fortfahren, stimmen Sie dieser Verwendung zu. Mehr Informationen
Fragen zu Work & Travel? Ruf an!

Essen & Trinken in Neuseeland

Was bei den Kiwis auf den Tisch kommt

Neuseeland Kulinarisch

Die neuseeländische Küche ist geprägt von den britischen Esstraditionen, wobei sich seit einigen Jahren auch Einflüsse aus dem Pazifik- und Mittelmeerraum und Asien in den Rezepten der Restaurants bemerkbar machen. Häufig finden sich Gerichte wie ein indisches Curry, Pasta oder ein Caesar's Salad nebeneinander auf der Speisekarte. Unbedingt probieren sollte man als Neuseeland-Reisender die im traditionellen Erdofen gebackenen Gerichte der Maoris. Wegen der Nähe zum Meer ist der Fisch in ganz Neuseeland meist von höchster Qualität und kann in Form von Fastfood, etwa die berühmten Fish & Chips, oder beispielsweise in einer Pasta mit Meeresfrüchten verzehrt werden. Während deiner Work & Travel Tour in Neuseeland hast du die Möglichkeit, die ganze Vielfalt des Essens kennenzulernen.

Typische Gerichte

Da Neuseeland aus zwei Inseln besteht, sind Fisch und Meeresfrüchte beliebte Delikatessen der Kiwis und in hervorragender Qualität zu bekommen. Besonders häufig finden sich hier der weiße Snapper, Thunfisch, Lachs, Flunder, Kabeljau und Groper Fisch, letzterer häufig bei seinem Maori-Namen Hapuku genannt.

Forellen sind nicht im Handel erhältlich, d. h. sie dürfen einem archaischen Gesetz zufolge weder verkauft noch erworben werden. Wenn man jedoch selbst eine Forelle fängt, lässt sich immer ein Restaurant finden, das sie einem zubereitet.

Eine Spezialität sind Meeresfrüchte und der Weißbarsch, der im Ganzen und frittiert gegessen wird.

Einmal Hangi, das Essen der Maoris, zu probieren, ist eine Erfahrung, die du auf deiner Neuseeland Reise nicht missen solltest. Hangi wird im traditionellen Erdofen zubereitet. Zartes Schweinefleisch, Süßkartoffeln, Kürbis und weitere Köstlichkeiten werden in Blätter eingewickelt, in einen Korb gegeben und sind nach einigen Stunden im Erdofen bereit zum Verzehr. Am schönsten ist es natürlich, von einer Maori-Familie eingeladen zu werden, aber wem dieses seltene Glück nicht zuteil wird, kann ein kommerzielles Hangi in Christchurch oder in Rotorua ausprobieren, zum Beispiel im Tamaki Maori Village.

>> Was ist sonst noch typisch neuseeländisch? Finde es heraus!

Restaurants

Es gibt sie, die günstigen und dennoch guten Restaurants in Neuseeland. Hier sind ein paar Empfehlungen für die Nord- und Südinsel: Im Stefano in Nelson (91 Trafalgar St) bekommst du für einen unschlagbaren Preis die beste Pizza Neuseelands. Den sonnigsten Platz findest du auf ihrem winzigen Balkon. Das Raupo in Blenheim ist das schickste Restaurant der Stadt, hier gibt es Muscheln und Lachs und Chorizo-Salat mit reifem Fetakäse. Noch dazu liegt es direkt am Fluss.

Fastfood

Fastfood Essen in Neuseeland ist meist von hoher Qualität und sehr schmackhaft. Ein weitverbreitetes und kostengünstiges Gericht sind die Fish & Chips. Eine Besonderheit der neuseeländischen Küche sind aus Süßkartoffeln hergestellte Fritten, die hier Kumara heißen und zu denen es meist spezielle Saucen gibt. Beim Essen in Neuseeland kommt man praktisch nicht umhin, einmal einen Burger zu probieren. Das beliebte Burgerfuel mit seinen Gourmetburgen, bestehend aus frischesten Zutaten, hat mittlerweile verschiedene Filialen in Auckland, eine davon in 114 Ponsonby Rd. Eine besonders leckere Fastfood-Spezialität sind in Wellington die ausgezeichneten Falafel von Phoenician Falafel (10 Kent Tce).

Softdrink auf neuseeländisch

Smoothies, die schmackhaften Mixgetränke aus ganzen Früchten, haben in Neuseeland Tradition und lassen sich praktisch an jeder Ecke finden. Genauso Milkshakes und Spirulina-Mixgetränke, von denen behauptet wird, sie seien das Beste, um einen Kater zu heilen. Spirulina ist eine proteinreiche Alge, die meist mit Apfelsaft oder Avocadomus zu einem interessanten Drink gemischt wird. Wer gerne Limonade mag, sollte die naturbelassenen Getränke der Marke L & P probieren.

Tee, Kaffee und Tim Tam’s

In Neuseeland, gerade in den größeren Städten, gibt es ausgezeichneten Kaffee. Ein einfacher Espresso heißt hier Short Black, ein doppelter Long Black. Möchtest du Milch dazu, bestellst du einen Flat White. Selbstverständlich gibt es auch Cappuccino; wenn dieser mit Schokolade angereichert wird, spricht man von einem Mochaccino. Der Café Latte gleicht dem deutschen Milchkaffee und wird meist im Glas serviert.

Schwarztee besteht oft aus einer indischen Teemischung, ansonsten gibt es die gewöhnliche Teebeutelauswahl, z. B. von Twinings. Auch wenn sie aus Australien stammen: Tim-Tam-Kekse findet man in Neuseeland in jedem Supermarkt, weshalb es unerlässlich scheint, an dieser Stelle die richtige Weise, sie zu verzehren, anzusprechen. Von den rechteckigen Wunderwerken, die aus zwei Keksen, einer Cremefüllung und einem Schokoladenüberzug bestehen, gilt es zwei einander gegenüberliegende Ecken abzubeißen. Das ist an sich schon ziemlich lecker, aber es geht nun darum eine der mittlerweile eckenlosen Ecken in den vor dir stehenden heißen Kaffee oder Tee zu versenken und am gegenüberliegenden Ende zu versuchen, das Getränk einzusaugen, also den Keks praktisch als Strohhalm zu benutzen. Sobald der Keks in deiner Hand weich wird, muss das Schokoladenhighlight aufgegessen werden.

Craft Beer

In Sachen Bier tun sich die Kiwis vor allem mit ihren Craft Beers hervor, die von kleinen Brauereien traditionell gebraut werden. Die gewöhnlichen Biere wie Steinlager oder Pure unterscheiden sich geschmacklich nicht besonders, bis auf den Alkoholgehalt. Eine gute Nachricht aber ist: Die Anzahl der Mikrobrauereien in Neuseeland wächst stetig, und wer gutes Bier mag, sollte unbedingt ein paar Varianten des Craft Beer probieren, zum Beispiel Mac’s, das in der Nähe von Nelson gebraut wird. Auch Emersons aus Dunedin oder Founders aus Nelson sind einen Versuch wert.

Essen gehen in Auckland und Wellington

Vielleicht aufgrund der vielen asiatischen Studenten, die in Auckland leben, gibt es hier viele Möglichkeiten japanisches, chinesisches und koreanisches Essen zu günstigen Preisen zu bekommen. Beispielsweise in einer der zahlreichen Esshallen der Stadt, wie der Food Alley (9 Albert St). Hier gibt es Hauptgerichte schon ab 7 Dollar. Am besten ist jedoch der Ponsonby Village International Food Court (106 Ponsonby Rd), wo die Bandbreite von vietnamesischem über indonesisches, italienisches, malaysisches, chinesisches, türkisches und japanisches Essen reicht. Ein schönes und günstiges Café zum Frühstücken mit sehr gemischtem Publikum und durch seine Lage im Zentrum von Ponsonby sehr geeignet zum „people watching“ ist das Dizengoff (256 Ponsonby Rd).

In Wellington, der Hauptstadt Neuseelands, lohnt sich beim Essen die Selbstversorgung, da es hier jeden Sonntag tolle Märkte gibt, auf denen man günstig Obst, Gemüse und andere Lebensmittel bekommt. Am besten sind der Farmers' Market (Victoria/Vivian St), der Harbourside Market (Wakefield St) und der City Market (Chaffers Dock). Den besten Kaffee der Stadt gibt es im Midnight Espresso (178 Cuba St), einem Café, das auch vegetarisches Essen im Angebot hat.

Es gibt noch mehr zu entdecken beim Work and Traveller

Folgendes könnte dich auch interessieren.