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10 besondere Orte in Japan

Tipps für Ausflüge in Japan

10 besondere Orte in Japan

Verwunschene Tempelanlagen besuchen, Affen füttern, Rehe streicheln und sich von einer schrill-bunten Popkultur verzaubern lassen – all das geht in Japan. Das Land bietet, neben pulsierenden Städten, auch eine reiche Tradition und eine magische Natur. Neben den großen Städten wie Tokyo und Kyoto, gibt es in Japan noch viele weitere Sehenswürdigkeiten zu entdecken, viele davon befinden sich außerhalb der Städte. Insgesamt steht Japan für eine Bandbreite an Technologie und Popkultur, bis hin zu wunderschönen Wanderrouten und Naturhighlights, bietet also eine Vielfalt an Erlebnissen und Möglichkeiten, die das Reiseziel Japan zu einem spannenden Abenteuer machen.

1 | Harajuku - Tokyos „In-Viertel“

Tokyo ist voller Geschäfte, Cafés und Menschen. Hier polarisiert die Stadt. Hier trifft das traditionelle Japan auf die neue bunte Popkultur der Moderne. Gleich neben dem großen Yoyogi Park gelegen (einer riesigen Grünanlage die den berühmten Meji-Schrein beheimatet) befindet sich der Eingang zur Hauptstraße des Harajuku-Viertels. Unverkennbar durch die Musik, die vielen Leute und das farbenfrohe Straßenbild bietet Harajuko Möglichkeiten zum Einkaufen in den vielen kleinen Shops, Essen und Trinken in unzähligen Restaurants und Cafés oder einfach nur zum Spazieren gehen und Staunen. Denn hier gibt es einige Besonderheiten zu beobachten, wie zum Beispiel in Cosplay gekleidete Japaner, die gerne für ein Foto bereit stehen oder all die sonderbaren Kleinigkeiten, die es in den Geschäften zu kaufen gibt.

2 | Nokonoshima Island - die „Blumeninsel“

Nokonoshima liegt vor der Küste Fukuoka’s auf der südlichen der vier japanischen Hauptinseln. Von hier fährt man mit der Fähre hinüber zu der kleinen Insel, die besonders im Frühling und Sommer ein beliebtes Ausflugsziel ist. Das liegt vor allem an dem etwas höher gelegenen Blumenpark, den man mit dem Bus oder auch zu Fuß erreichen kann. Vor Ort kann man prächtige Blumenfelder bestaunen, ein traditionell japanisches Restaurant besuchen, Sesam- oder Grüntee – Eiscreme essen und eine fantastische Aussicht auf die Stadt Fukuoka genießen. Auf dem Rückweg sollte man ebenfalls den etwas versteckten, aber dafür umso traumhafteren Sandstrand von Nokonoshima besuchen.

>> Tipp: Lerne mit Stäbchen zu essen, bevor du nach Japan reist

3 | „Mononoke” Zauberwald - „Prinzessin Mononoke“

Eine weitere kleine Insel, die vor der Küste Kyushus liegt, ist Yakushima. Sie ist vor allem dadruch berühmt geworden, dass der Meister des japanischen Zeichentricks, Hayao Miyazaki, den „magischen Wald“ der Insel als Vorlage für seinen Film „Prinzessin Mononoke” gewählt hat. Seitdem wurde auch dem realen Wald der Name „Mononoke Forest” gegeben und er ist zu einer bekannten Sehenswürdigkeit geworden. Yakushima hat noch mehr atemberaubenden Natur zu bieten. Zum Beispiel die Jahrhunderte alten Zedern, die auf der Insel zu bestaunen sind. Oder die wunderschöne, steinerne Küste. Da Yakushima für japanische Touristen ein beliebtes Reiseziel ist, bietet die Insel eine gute Infrastruktur sowie Hotels und ein Onsen (eine japanische heiße Badequelle) mit Blick auf das Meer. Wer wandern, traditionell japanisch speisen und am Abend in einer heißen Quelle entspannen möchte, ist auf Yakushima genau richtig.

4 | Nikko - Die Ruhequelle

Nikko ist ein nördlich von Tokyo gelegener Ort und vor allem aufgrund seiner historischen Schrein- und Tempelanlagen ein beliebtes Reiseziel. Inmitten einer atemberaubenden Natur bieten die Schreine und Tempel einen Ruhequell, sowie eine reiche Vielfalt an traditionell japanischer Architektur. An diesem magischen Ort befindet sich auch das Abbild der berühmten drei Affen, die für die buddhistische Leere des „nicht hören, nicht sehen und nicht sprechen” stehen. In Nikko kann man allerdings auch echten Affen begegnen, den Japanmakaken. Die rotgesichtigen Affen sind in Japan weit verbreitet. Sie sind bekannt dafür, im Winter Wärme in den heißen Quellen, den Onsen zu suchen.

5 | Gion - Das Viertel der Geishas

Das Viertel ist eine der Hauptsehenswürdigkeiten in Kyoto und in der Tat einen Besuch wert. Nicht nur, weil man nur dort eventuell einen Blick auf eine echte Geisha erhaschen kann. Gions Häuser bestehen wie im alten Japan, noch immer hauptsächlich aus Holz. Hinter den dunklen Fassaden verbergen sich oft Restaurants, mit traditionell japanischer Küche. Aber auch die Wohnbereiche der Geishas befinden sich hier. Bei einem Besuch des Gion Viertels kann man möglicherweise einen Blick auf eine Geisha werfen, die gerade in ein Taxi steigt. Auch wenn es selten ist, manche haben Glück und sind zur richtigen Zeit am richtigen Ort. Darüber hinaus ist Gion natürlich auch im Hinblick auf seine kleinen Gassen und Souvenirshops sowie Geschäfte mit typischer japanischer Handwerskunst interessant. Wer sich für die japanische Kultur und seine Traditionen interessiert, sollte Gion unbedingt einen Besuch abstatten.

6 | Miyajima Island - Die „Schrein-Insel“

Die Miyajima Insel, deren offizieller Name eigentlich Itsukushima ist, befindet sich vor der Küste Hiroshimas. Hier liegt sie zwischen den beiden japanischen Hauptinseln Honshu und Shikoku. Von Hiroshima aus kann man mit der Bahn bis an die Küste fahren. Von dort aus kann man mit einer Fähre auf die Miyajima Insel fahren. Alternativ gibt es auch an Hiroshimas Hafen auch Schnellboote. Diese sind allerdings deutlich teurer. Auf Miyajima warten die Bauwerke und Künste der japanischen Tradition. Das berühmte rote Tori im Wasser zum Beispiel. Das ist jedoch nur bei Ebbe zu erreichen. Zudem gibt es einen dazugehörigen Schrein und ein No-Theater. Vor allem im alten Japan wurde in dem Theater die Kunst des No-Theaters praktiziert. Außerdem gibt es viele Rehe, die gerne mal nach etwas zu essen schnappen und überhaupt nicht scheu sind. All das ist Miyajima. Übernachten kann man entweder in Hiroshima oder direkt auf der Insel. Zum Beispiel in einem Ryokan, einem japanischen Hotel. Hier kann man in einem Zimmer schlafen, das mit einem Tatami (japanische Strohmatte) ausgelegt ist und, das die klassischen japanischen Schiebetüren besitzt. Desweiteren kann man feinste japanische Küche sowie ein abendliches Bad im hauseigenen Onsen genießen. Miyajima ist wie eine kleine Zeitreise in die japanische Kultur und daher ein wirklich spannendes Reiseziel.

7 | Yufuin - ein kleiner Kurort

Yufin liegt auf der japanischen Südinsel Kyushu und ist berühmt für seine Onsen und Wellnessmöglichkeiten. Hier gibt es zahlreiche Badehäuser, oft auch in Verbindung mit einem Ryokan. In der Regel sind die heißen Quellen aber auch für Gäste geöffnet, die nur für einen Tag bleiben möchten. Eine Besonderheit in Yufuin ist die Einkaufsstraße des Ortes. Diese ist von kleinen Cottages (kleine Häuschen) gesäumt, die als Geschäfte genutzt werden. In den Geschäften gibt es Holzwaren für die Küche, kleine Glasfiguren, Keramik und viele weiteren Kleinigkeiten, die alle per Hand hergestellt sind. Außerdem findet man hier Stände mit frischen Mochi (japanische Reiskuchen, die mit einer Bohnenpaste gefüllt sind), Takoyaki (Tintenfischbällchen) und vielen weiteren Leckereien. Natürlich gibt es nicht nur Street Food, sondern auch viele kleine Restaurants und Cafés, die eine entspannte und gemütliche Atmosphäre bieten. Auch der kleine See in der Nähe des Ortes bietet Erholung und einen Blick in die Natur. Yufuin ist auf jeden Fall sehenswert. Vor allem dann, wenn man mal von dem japanischen Großstadtrummel abschalten möchte.

8 | Okinawa - Strandparadies mit Karibik-Feeling

Ein wenig von den Hauptinseln entfernt gelegen, befindet sich die Präfektur Okinawa, die mehrere Inseln einschließt. Da die Entfernung recht groß ist, ist Okinawa am besten mit dem Flugzeug zu erreichen. In Okinawea gibt es neben zahlreichen Beach Clubs und Hotels ebenfalls atemberaubende Wälder und Natur zu beobachten. Natürlich lohnt sich Okinawa vor allem dann, wenn man gerne am Strand liegt und den typischen Strandurlaub mag. Aber es gibt hier auch noch mehr zu sehen. Zum Beispiel Korallenriffe, die zum Schnorcheln und Tauchen einladen. Oder alte Schlösser, die einem etwas über die japanische Geschichte erzählen. Ein weiteres Highlight ist das riesige Aquarium auf Okinawa Island, in dem es sogar Mantarochen und Haie zu bestaunen gibt. Hier kann man außerdem Delfine füttern und so diesen interessanten Meeresbewohnern ganz nahe kommen. Da das Inselleben auf Okinawa eine ganz eigene Kultur hervorgebracht hat, gibt es hier viele historische Kulturgüter zu betrachen. Diese Kulturgüter sind zum Beispiel in einem altertümlichen Okinawa Dorf ausgestellt. Wer eine Reise nach Okinawa plant, sollte sich daher viel Zeit nehmen, um die Präfektur, die Inseln und die Sehenswürdigkeiten genau unter die Lupe nehmen zu können.

9 | Kamakura - berühmt für seine Buddha-Statue

Nicht weit von Tokyo entfernt, befindet sich der Ort Kamakura. Er ist vor allem wegen der riesigen Bhudda Statue berühmt, die den hiesigen Tempel ziert. Mit dem Zug ist das Städtchen von Tokyo aus sehr zügig zu erreichen. In Kamakura gibt es zahlreiche Schreine und Tempel zu besuchen. Eine Besonderheit ist hier natürlich der Kotokuin Tempel, vor dem der große Bhudda aus Bronze steht. Auch der Hokokuji Tempel ist einen Besuch wert, da sich hinter ihm ein kleiner Bambuswald verbirgt. Da Kamakura sich direkt am Meer befindet, bietet der Ort auch im Sommer eine angenehm frische Atmosphäre. Von hier aus ist auch der Strand sehr leicht zu erreichen. Deshalb ist die Stadt das perfekte Ziel für einen entspannten Tagestrip. Dabei kann man nicht nur eine von Japans berühmtesten Sehenswürdigkeiten beobachten, sondern auch Entspannung finden und das Meer genießen.

10 | Beppu - die „Hölle Japans"

Der Küstenort Beppu, auf der Insel Kyushu, wird auch als die „Hölle Japans” bezeichnet. Denn hier befinden sich unglaublich viele heiße Quellen, Schwefelquellen und sogar ein Geysir. Während die farbigen Schwefelquellen, die zumeist unangenehm riechen und qualmen nur zur Beschauung zur Verfügung stehen, bietet Beppu auch reichlich Bademöglichkeiten in den Onsen vor Ort. Darüber hinaus gibt es hier noch weitere Möglichkeiten für Wellness und Entspannung. Zum Beispiel kann man sich direkt am Strand in einen speziellen, warmen Sand eingraben lassen. Das „Sand – Onsen” ist ein Highlight eines jeden Beppu Trips. Eine weitere Besonderheit ist der Geysir, der alle dreißig Minuten in die Höhe schießt. Der Geysir ist eine der acht „Höllen”, die Beppu seinen Namen gaben. Bei den „Höllen“ handelt es sich um vulkanische Quellen, deren Wasser zu heiß ist, um darin zu baden. In der Regel sieht man sich bei einem Besuch nach Beppu alle acht „Höllen” an. Denn jede von ihnen hat eine andere Farbe. So gibt es eine grüne, eine rote, sowie eine blaue Quelle, die alle so heiß sind, dass sie dampfen. Meist befinden sich die „Höllen” in extra dafür hergerichteten Parks mit Seen und Schreinen. Das macht die Touren zu jeder Quelle zu einem angenehmen und interessanten Erlebnis. Wer etwas Außergewöhnliches sehen möchte, der sollte  einmal nach Beppu reisen.

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