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Typisch japanisch essen

Was du in Japan mal probiert haben solltest

10 typisch japanische Speisen

Wer nach Japan reist, der sollte Hunger mitbringen. Die japanische Küche ist vielseitig und hat viele spannende Gerichte zu bieten. Gerichte, die es bei uns in Deutschland nicht gibt. Essen ist ein großer Teil der Kultur eines jeden Landes und sollte daher bei keinem Auslandsaufenthalt zu kurz kommen. Gerade in Japan ist oft auch die Zubereitung der Speisen eine Besonderheit, weshalb der Restaurantbesuch für Fremde zu einem wahren Erlebnis wird.

Okonomiyaki

Japanische Pfannkuchen aus Ei und verschiedenen Gemüsesorten, die direkt am Tisch frisch für den Gast zubereitet werden. Okonomiyaki sind eine japanische Spezialität und definitiv ein Muss für jeden Japan Reisenden. Während das Gemisch aus Ei und Gemüse meist gleich ist, gibt es verschiedene Möglichkeiten, um den Pfannkuchen auf seine persönlichen Wünsche abzustimmen. So kann man sich zum Beispiel das Topping aussuchen und auch noch zusätzliche Zutaten für den Teig bestimmen. In einem Okonomiyaki Restaurant sitzt man meist um einen runden Tisch herum, in dessen Mitte sich eine Fläche zum Braten der Pfannkuchen befindet. Ist der Teig bestellt, wird er in der Küche zubereitet und dann zum Tisch gebracht. Am Tisch werden die Okonomiyaki direkt frisch gebraten. Nicht nur lecker, sondern auch ein tolles Erlebnis!

Nabe

Eine Art "live - Eintopf", so könnte man Nabe beschreiben. Bei diesem Gericht bekommt man zuerst einmal einen großen Topf mit kochender Brühe vorgesetzt, dazu gibt es dann eine Schale mit Gemüse, Meeresfrüchten und rohem Fleisch, welches alles in der Brühe gekocht und anschließend gegessen werden kann. Hat man die Sachen gekocht, legt man sie auf seinen Teller und tunkt sie vor dem Essen meist in eine Soße. Da es diese Form von Zubereitung bei uns nicht gibt, ist auch Nabe ein interessantes Erlebnis für Reisende. Allerdings kann es sein, dass man Meerestiere, wie Shrimps noch lebend bekommt und sie dann so in das Wasser stecken muss. Wer das nicht möchte, sollte den Restaurantservice freundlich darauf hinweisen und stattdessen vielleicht einfach nur Gemüse bestellen.

Ramen

Das berühmteste japanische Nudelgericht sind wahrscheinlich Ramen. Die dünnen, langen Nudeln werden in einer speziellen Suppe gekocht, in der sie auch serviert werden. Bei der Bestellung kann man sich aussuchen, ob man noch weitere Dinge, wie ein gekochtes Ei oder Fleisch hinzufügen möchte. Meist sind in der Suppe bereits Frühlingszwiebeln und Algenblätter enthalten. Wenn man seinen Teller bekommt, kann man noch Sesamkerne in die Suppe streuen, die den Geschmack noch weiter verfeinern. Ramen sind eine besondere japanische Spezialität, die in den verschiedenen Regionen des Landes unterschiedlich zubereitet wird. Berühmt und besonders beliebt sind die Ramen aus Tokyo und die Hakata Ramen aus Fukuoka.

Takoyaki

Diese Spezialität aus Osaka ist in ganz Japan beliebt. Bei Takoyaki handelt es sich um Tintenfischfleisch, dass in einem Teigmantel frittiert wird. Bei der Zubereitung werden die Tintenfischbällchen in ihre runde Form gebracht. Oft werden sie noch mit hauchdünnen Fischflocken bestreut und dann in einer kleinen Pappschale zum ‘auf-der-Hand-essen’ serviert. Essen kann man sie ganz einfach mit einem kleinen Holzzahnstocher, jedoch sollte man aufpassen, denn das Tintenfischfleisch kühlt nur sehr langsam ab und ist oft noch sehr heiß.

Natto

Fast ein jeder in Japan wird dich fragen, ob du schon einmal Natto probiert hast und – falls ja – wie es dir geschmeckt hat. Natto sind klebrige, braune Bohnen, die einfach so oder mit einer Soße gegessen werden. Der Geschmack ist für uns sehr ungewöhnlich. Die meisten Ausländer sind kein großer Fan dieser japanischen Spezialität. Aus irgendeinem Grund ist es für Japaner, sowie Ausländer besonders spannend zu erfragen, ob die braunen Klebebonen einem geschmeckt haben. Vielleicht liegt es daran, dass sie in der Regel nur die Japaner selbst mögen und es deshalb keine Überraschung ist, wenn man auf die Frage antwortet “Chotto” (“Vielleicht” “Ein bisschen” “Nicht wirklich”).

Mochi

Die kleinen, runden, japanischen Reiskuchen sind definitiv ein Muss für jeden Japan-Reisenden. Zuerst mag die etwas klebrige, gummiartige Konsistenz der kleinen Bällchen seltsam erscheinen, wenn man sich aber erst einmal an sie gewöhnt hat, sind sie ein toller Snack und ein leckeres Dessert. Mochi gibt es in vielen Variationen. Die klassischen Reisküchlein sind weiß und gefüllt mit einer Paste aus den typisch japanischen Atzuki Bohnen. Es gibt aber auch Grüntee- oder Sesam-, sogar Erdnussbutter – Mochi. Besonders lecker sind die frischen Mochi, die es an Tempel- und Schreinanlagen zu kaufen gibt. Diese werden frisch gebacken, was den Reismantel leicht knusprig macht – lecker!

Tempura

Eine beliebte Speise zum Mittag- oder Abendessen ist Tempura. Hierbei handelt es sich um in einem Teigmantel frittiertes Gemüse, Pilze oder Fisch. Besonders beliebt sind frittierte Shrimps, Garnelen, Süßkartoffeln, Paprika oder auch Bohnen, Zucchini oder Muscheln. Tempura bekommt man in speziellen Restaurants, wo man meist einfach die verschiedenen Fisch- oder Gemüsesorten bestellt, die man gerne hätte. Diese werden dann bereits frittiert serviert, sodass man sie nur noch in eine spezielle Soße tauchen muss. Man kann Tempura aber auch als Beilage zu Reis- oder Nudelgerichten bestellen. Eine japanische Spezialität und definitiv bei jedem Japanbesuch zu empfehlen.

Onigiri

Japanische Reisbällchen, Onigiri, werden in Japan zum Frühstück, als Beilage oder auch als Snack zwischendurch gegessen. Traditionell werden sie aus dem typisch japanisch gekochtem Klebereis geformt und dann mit getrockneten Algenblättern umwickelt. Manchmal werden sie auch noch mit einer salzigen Algengewürzmischung vermischt, was den Geschmack je nach Sorte der Gewürzmischung verändert. Die Reisbällchen, die eigentlich eher eine dreieckige Form haben, gibt es für wenige Yen in jedem Supermarkt oder Conbini zu kaufen und oft sind sie auch noch mit Fisch, Natto oder Fleisch gefüllt – einfach auf die Verpackung schauen. Für dich könnten die Snacks besonders zum Mitnehmen oder zum Mittagessen interessant sein. Onigiri kann man übrigens ganz leicht selber zuhause machen, mehr als Reis und getrocknete Algenblätter (Nori) braucht man dazu nämlich nicht.

Gyoza

Gyoza ist eigentlich ein chinesisch inspiriertes Gericht, gehört aber in Japan fest zur Esskultur dazu. Es handelt sich hierbei um mit Fleisch, Fisch oder Gemüse gefüllte, kleine Teigtaschen, die gebraten serviert werden. Wie auch in China, werden die Gyoza in Sojasoße getunkt und dann gegessen. Die Teigtaschen findet man in so gut wie jedem Restaurant. Manchmal findet man sie auch an Straßenständen, bei Festivals oder an den berühmten Yatai Essenständen, die jeden Abend die Straßen der Stadt Fukuoka säumen und aufgrund ihrer überzeugenden Essensqualität zu einem ihrer Wahrzeichen geworden sind. Besonders gern werden sie aber auch als Beilage zu Ramen serviert.

Matcha

Matcha ist das japanische Grünteepulver, das bei der traditionellen Teezeremonie verwendet wird. Bei diesem Ritual wird aus dem Pulver ein bitterer Tee hergestellt. Matcha ist heute nicht mehr aus dem japanischen Süßwarenmarkt wegzudenken. Es gibt Matcha in ALLEN Variationen: Matcha-Eiscreme, Matcha-Baumkuchen, Matcha-Schokolade, Matcha-Kekse … die Liste ließe sich endlos fortführen. Der Geschmack von Matcha ist mit nichts zu vergleichen und genau deshalb sollte man das Grüntee Pulver in all seinen Variationen probieren. In den meisten Restaurants gibt es zum Dessert Eiscreme oder Kuchen mit Matcha, die definitiv empfehlenswert sind. Darüberhinaus ist auch die japanische Teezeremonie ein wirklich tolles kulturelles Erlebnis.

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