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Typisch Australien

Das sind die Australien-Klischees

So  lebt es sich Down Under

Es ist die Traumreise vieler Abiturienten und Studenten - einfach mal weg nach Australien. Den Alltag hinter sich lassen und sein ganz eigenes Abenteuer am anderen Ende der Welt erleben, weit entfernt von allen und allem Bekannten. Da man im Rahmen von Work & Travel gut Arbeit finden kann, ist das Land ein ideales Ziel für längere Reisen. So kann man die Reisekasse auch mal wieder auffrischen, sollte sie zur Neige gehen. Darüber hinaus bringt das Arbeiten unterwegs viele neue Erfahrungen mit sich. Doch was heißt es eigentlich, in Australien zu reisen und zu leben? Was macht den besonderen Reiz dieses Kontinentes aus? Hier findest du heraus, was typisch Australien bedeutet.

>> Hier wichtige Infos zu Work & Travel in Australien.

Alles entspannt Down Under?

Typisch für Australien sind auch seine entspannten Einwohner. Das mag unter anderem an der Hitze liegen, die zu hektische Anstrengungen generell verbietet. Die entspannte Lebenseinstellung erkennt man aber nicht nur daran, dass viele noch vor der Arbeit surfen gehen. „Laid back“ zu sein, bedeutet vor allem, sich weniger Sorgen zu machen, sich weniger zu beschweren und sich weniger um Statussymbole zu kümmern – da ist die Mentalität in Deutschland oftmals ganz anders.

Doch auch Australien ist nicht nur Entspannung pur. Australier arbeiten hart, und das gilt dann auch für Backpacker, die beispielsweise Work & Travel Jobs als Barkeeper oder Obstsammler annehmen. Auch die Gesetze sind im Vergleich zu Deutschland oftmals strikter. Da es zu vielen aggressiven Ausschreitungen in Städten wie Sydney kam, haben die Besitzer von Bars und Clubs nun unter Androhung von hohen Bußgeldern für Ordnung zu sorgen. Das bedeutet: Auch wer nur leicht angetrunken ist, kommt manchmal nicht mehr rein oder bekommt nichts mehr ausgeschenkt.

Die Weite des Landes

Down Under ist ein ganzer Kontinent und somit riesig. Sehr große Distanzen und weite Landstriche mit kaum Zivilisation sind typisch für Australien. Dies gilt besonders für den kaum besiedelten Westen und das praktisch menschenleere Outback. Während man in Deutschland nie weit von der nächsten Stadt oder dem nächsten Dorf entfernt ist, kann in Australien das nächste Anzeichen von Zivilisation hunderte Kilometer entfernt sein. Dies bringt fantastische Landschaften und eine unberührte Natur mit sich sowie unglaubliche Sternenhimmel. Besonders im Outback und in Westaustralien kann man abertausende Sterne und die Milchstraße sehen wie sonst kaum irgendwo.

Großartig für Erkundungsreisen ist ein Campervan, der in Städten wie Sydney, Melbourne und Perth angemietet werden kann und, mit mehreren Personen geteilt, sogar sehr günstig ist. Der große Vorteil ist die Freiheit, die man mit seinem eigenen Fahrzeug hat – man gelangt überall hin und kann immer anhalten, wenn einem der Sinn danach steht. Auch kann man mit einem solchen fahrbaren Untersatz Geld für Übernachtungen sparen.

Wer das weite Land auf eigene Faust erkundet, hat aber nicht nur Freiheit, sondern auch Verantwortung. So heißt es in dünn besiedelten Gebieten immer auftanken, wenn sich die Möglichkeit bietet und immer genug Wasser dabei haben. Für das nicht ganz ungefährliche Outback mit seiner Hauptattraktion dem „Uluru“, einem gewaltigen Sandsteinfels, der sich goldgelb aus der zentralaustralischen Wüste erhebt, sollte man sich lieber einer Tour anschließen.

Ein Roadtrip durch die endlosen Weiten des australischen Outbacks Sonnenaufgang in den Olgas im australischen Outback

Tierische Freude oder Gefahr?

Australien ist nicht nur das Zuhause für seine gut 23 Millionen Einwohner, sondern auch für eine Vielzahl tierischer Bewohner. Dabei ist das Land vor allem für seine zahlreichen gefährlichen und giftigen Tiere berüchtigt. Besonders giftige Vertreter sind unter anderem Spinnen, Schlangen und Quallen. Weiße Haie und Krokodile kommen noch dazu. Was genau heißt das für den Alltag der Australier und für dich?

Letztlich ist die Gefahr geringer und weniger präsent, als man aufgrund des Hörensagens erwarten würde. Das heißt auf keinen Fall, dass man unvorsichtig sein sollte, doch die Angst vor gefährlichen Tieren wird kein ständiger Begleiter auf deiner Reise sein. Dies gilt besonders, wenn sich dein Alltag größtenteils in Städten abspielt. Lebensbedrohende Attacken gefährlicher Tiere sind selbst unter den Australiern, die ein Leben lang dort wohnen sehr selten. Letztlich ist es auch oft ein aufregendes Abenteuer solche Tiere zu sehen, und man ist froh, wenn man überhaupt mal eins zu Gesicht bekommt. Dort, wo potenzielle Gefahr lauert, wird auf diese auch hingewiesen. So sind zum Beispiel viele Strände entlang der nördlichen Ostküste besonders in den Monaten von Oktober bis April nur eingeschränkt zu nutzen, denn dann herrscht dort Quallenhochsaison, und der Stich einer Kastenqualle ist meist tödlich. Daher ist das Schwimmen vielerorts auf mit Netzen abgesperrte Bereiche begrenzt.

Wer am Great Barrier Reef schnorcheln oder tauchen will, sollte immer einen Ganzkörper-Neoprenanzug tragen. Bei öffentlichen Toiletten, besonders in der Wildnis, gilt als Faustregel, unter den Toilettensitz zu schauen, um Spinnenbisse zu vermeiden. Doch typisch für Australien sind nicht nur bissige Tiere, sondern vor allem harmlose Exoten wie das Känguru, der Koalabär und das Wombat. Diese können vielerorts in freier Wildbahn angetroffen werden und sind oftmals überhaupt nicht scheu. Ein besonderes Highlight ist auch Monkey Mia, ein Strand ca. 900 km nördlich von Perth, an dem man in freier Wildbahn mit Delfinen schwimmen kann.

Australisches Wallaby Ein Koala klettert in einem Eukalyptusbaum.

Mit Bumerang und Didgeridoo - Die Aborigine-Kultur

Obwohl die Ureinwohner Australiens weniger als vier Prozent der Bevölkerung ausmachen, so ist ihre Kultur dennoch typisch für Australien. Die Aborigines waren schon Down Under, bevor die Engländer das immense Eiland für sich entdeckten, und überhaupt sind sie die älteste noch lebende Kultur der Welt. Mit dem Bumerang jagten sie Kängurus und spielten das Didgeridoo bei Zeremonien ihrer faszinierenden Kultur.

Als Backpacker kommt man am ehesten im Northern Territory (Outback) mit ihnen in Berührung, wo sie im Gegensatz zum Rest des Landes einen Bevölkerungsanteil von über 30 Prozent ausmachen. Daher gibt es in dieser Gegend viele Orte, die eine spirituelle Bedeutung für die Aborigines haben und somit unbedingt zu respektieren sind. Dies bedeutet: Betreten nur mit Erlaubnis der Ansässigen. Für das Wahrzeichen des Landes „Uluru“, den größten Monolithen der Welt, gilt, dass er nicht bestiegen werden soll. Ansässige Aborigines bieten gerne Führungen an. Auch anderorts laden sie Interessierte ein, ihre Kultur kennenzulernen. So zum Beispiel im ältesten Regenwald der Welt, dem Daintree Rainforest. Dort kann man unter anderem Crocodile Dundee spielen und den berüchtigten Echsen in sicherer Begleitung eines Guides begegnen.

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